Ziele und Inhalte

 

Trainer:in-B Ausbildung "Gewaltprävention"

 

Der Deutsche Judo-Bund und der Nordrhein-Westfälische Judo-Verband haben sich diesem Thema angenommen, weil einerseits die Sportart Judo bzw. der Judoka nicht frei von Gewalt sind, andererseits der Judosport ein großes Potential beinhaltet, um Konflikten vorzubeugen bzw. Lösungsstrategien zur Konfliktlösung anzubieten. Die Fähigkeit Grenzen setzen zu können, Wertevermittlung - die Judowerte nach außen zu transportieren - sowie Menschen grundsätzlich mit Respekt, unabhängig von Alter, Geschlecht, Kultur und Nationalität zu begegnen sind im Judosport selbstverständlich.
Inhaltlich wird in der Ausbildung den Fragen nachgegangen wie Gewaltbereitschaft entsteht und mit welchen Maßnahmen und Methoden dagegen gewirkt werden kann. Wie zeigen sich Provokation - Eskalation -Deeskalation und Konfliktlösungen (Letzteres u. a. mit Methoden der Streitschlichtung und Mediation). Wie können Konzepte, Strategien und Techniken entwickelt werden, um jungen Menschen zu helfen sich selbst zu behaupten, stark zu sein und Grenzen setzen zu können. Wie lässt sich die Kommunikationsfähigkeit verbessern? Und wie hilft geregeltes Kämpfen im Sport Aggressionen abzubauen und in positive Erlebnisse umzuwandeln? 
Die Zielgruppe, für die die Ausbildung konzipiert ist, sind Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren (ca. 3. bis 6. Klasse). 

 

 

 

Trainer:in-B Ausbildung „Bewegt ÄLTER werden mit JUDO!“

 

Die insgesamt 60-stündige Ausbildung soll die Teilnehmer:innen befähigen Angebote im Bereich „Bewegt ÄLTER werden mit JUDO“ selbstständig zu planen und durchzuführen. Die Teilnehmenden sollen fundiertes Wissen über das Thema „ÄLTER werden“ erwerben und den Zusammenhang von „Training und Altern“ verstehen. Dazu zählen Kenntnisse über den Verlauf der sportlichen Leistungsfähigkeit und die altersbedingten Veränderungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates. Ein Blick über den Tellerrand hinaus gehört ebenso dazu wie Fallen als Sturzprophylaxe und die Vermittlung von Werten und sozialen Fähigkeiten. Die Planung von konkreten Projekten rundet die Ausbildung ab und sollen wertvolle Hilfen für die Vereins-Praxis werden.